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Im
Banat, müde am Feuerschein
sitzen
die ersten Siedler allein.
Keine
Abendglocke, die ihnen ertönt
Mit
der sich die Seele heimwärts sehnt
Ins
weit entfernte deutsche Land…
Hier
zwischen Sümpfen, Rohr und Sand
Spüren
sie den Fremden Wind
Auf
der Haut. Manchmal schluchzt ein Kind
Im
Schlaf. Jemand sagt ein Wort;
“Morgen
ziehen wir weiter fort.
Hier
ist’s nicht schön, der Himmel zu weit,
Die
Sonne zu heiß und die Erde zu breit
Und
überall Ödland, Wildnis, Kein Pfad
Und
jeder, wie wenn er kein Ziel mehr hat,
Sucht
einen Punkt, einen Festen Halt,
Ein
Haus, einen Kirchturm, einen grünen Wal;d
Wie
daheim und findet nur endlose Weite;
Es
ist, als ob man Meere durchschreite,
Als
ob die Füße schon viel zu schwer
Und
die Welt nur noch eine Täuschung wär.”
Eine
Mutter sitzt mit einem Kind an der Seite
Und
ruhig legt sie Reisig und Scheite
Singt
dem Kind ein Schlummerlied;
Die
Worte und Töne mengen sich drein
In
den Abend, in der Gluten zuckenden Schein,
Begegnen
dem Schläfer im nahenden Traum,
Spielen
im Wind mit Blättern und Baum
Und
machen die Herzen, die wachenden weit,
Streifen
Ihr Heimweh, ernten ihr Leid…
Und
sind doch nur Worte im Kommen und Gehn,
Nur
Töne, die zwischen den Lippen verwehn,
Und
schenken vielleicht nur den Kindern Glück,
Und
dennoch reichen sie weit zurück
In
ein Gestern, das lange, lang schon entschwand:
In
der Kindheit ferns, glückliches Land.
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