Landesverband der Donauschwaben, USA


 

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG

Einzig richtige Reaktion der Donauschwaben auf Wiener Eklat

Wassertheurer: „Mutige Entscheidung der Donauschwaben“

Wien, am 6. Juli 2010

Deutsche Weltallianz / German World Alliance

2434 Wisconsin Avenue, N.W., Washington, DC 20007, USA,  www.GermanWorldAlliance.org

 

 

          Noch vor wenigen Monaten sah die Sache ganz anders aus. Worum geht es aber? Vor Jahren wurde unter großem Applaus im 21. Wiener Gemeindebezirk der Donauschwabenpark der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Donauschwaben hatten sich im Laufe ihrer Geschichte um die Stadt Wien verdient gemacht. Nicht nur, dass die Siedlungsgeschichte der Donauschwaben im ehemaligen Königreich Ungarn im Wien des 18. Jahrhunderts durchgeführt worden war, allein im 20. Jahrhundert leistete diese Volksgruppe viel für Österreichs Hauptstadt. Und eine solche Anerkennung verdienen nicht nur berühmte Donauschwaben wie Ignaz Semmelweis, Nikolaus Lenau, Adam Müller-Guttenbrunn oder Robert Hammerstiel. Nach dem Ersten Weltkrieg organisierten nämlich Donauschwaben für Wiener Kinder aus den Arbeiterbezirken ein Hilfsprogramm. Tausende Kinder wurden zu donauschwäbischen Bauern ins Banat geschickt, wo sie vor dem drohenden Hungertod bewahrt werden konnten. Sie wurden dort verpflegt und fanden im Kreis der donauschwäbischen Familien eine herzliche Aufnahme. Dann nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligten sich Hunderttausende von vertriebenen Donauschwaben unter schwierigsten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen am Aufbauwerk der Zweiten Republik Österreich. Zehntausende halfen mit ihren fleißigen Händen Wien von Schutt und Asche zu befreien!

 

          Der Donauschwabenpark ist in den Jahren das geblieben, was er seit seiner Eröffnung war: ein Stück Wiese, das Hunden täglich als Toilette dient! Pläne der Donauschwaben zur Umgestaltung des Donauschwabenparks blieben bisher in den Schubladen der verantwortlichen Wiener Magistratsabteilungen liegen. Vor wenigen Monaten unternahm der Wiener Schwabenverein einen neuerlichen Versuch und informierte die Wiener Stadt- und Landesregierung über den für Wien blamablen Zustand des Donauschwabenparks. Verantwortlich dafür ist die politische Leitung des 21. Bezirks. Und die liegt bei den Sozialdemokraten (SPÖ). Angeblich, so lauteten bisher die Argumente, sei die Sache mit dem Donauschwabenpark nicht finanzierbar. Es geht um 120.000.- Euro. Dann gab es unerwartet grünes Licht für das Gesamtprojekt, nachdem der Donauschwabenpark bei einer Klausurtagung der Wiener SPÖ positiv zur Sprache kam. Die Donauschwaben schöpften neue Hoffnung. Bei einer neuerlichen Rücksprache zerplatze aber die Vorfreude wie eine Seifenblase. „Man kann das Projekt Donauschwabenpark lediglich mit 20.000.- Euro unterstützen“, hieß es aus dem Mund des verantwortlichen Bezirkvorstehers. „Es reicht!“ lautete voller Empörung jüngst die Antwort der Donauschwaben in Wien. Jetzt stellen sie den Antrag auf „Löschung des Namens Donauschwabenpark im 21. Bezirk“ (vgl. Schreiben im Anhang).

 

          Für Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), ist die Angelegenheit Donauschwabenpark eine Schande und ein kulturpolitisches Armutszeugnis  für Wien. „Ich halte die Reaktion der Wiener Donauschwaben für mutig und werte sie als richtiges Zeichen. Die Donauschwaben haben von der Stadt Wien mehr verdient als ein Hundeklo! Schändlicher kann man den Namen Donauschwaben nicht entehren. Eine solche entwürdigende Behandlung hatten sie zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg in den Konzentrationslagern des Tito-Regimes erlebt“, meint Wassertheurer, der ergänzend festhält: „Erst vor wenigen Jahren wurde in Wien für den Kommunisten und Massenmörder Che Guevara im Beisein des Wiener Bürgermeisters eine Büste enthüllt. Daran erkennt man wieder einmal, nach welchen ideologischen Maßstäben in Wien Ehrungen, Straßennamen, Büsten und andere Würdigungen vergeben werden. Die Leistungen der Donauschwaben für Wien sind den regierenden Herrschaften im Wiener Rathaus wohl zu wenig revolutionär.“

 

 

 

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